Über Hannes Leiteritz
In der Grundschule sagte mir einmal der Vater eines Mitschülers: „Du solltest später mal Moderator werden.“
Ein merkwürdiger Vorschlag, dachte ich – das stand damals, und auch lange danach, nicht auf meiner Wunschliste.
Aufgewachsen in einer thüringischen Kleinstadt, zog ich 2018 nach Berlin, um Philosophie und Volkswirtschaftslehre zu studieren. Ich wollte verstehen, warum die Welt so funktioniert, wie sie funktioniert. Auch im Master bin ich der Philosophie treu geblieben. Große Antworten habe ich dort zwar nicht gefunden – aber dafür meine Leidenschaft für Sprache: für überzeugende Argumente, klare Gedanken und pointierte Formulierungen.
Meine Liebe zur Bühne begann im Laientheater. Bis heute ist das mein Hobby – und die Beschäftigung mit Körpersprache, Ausdruck und Wirkung ist zentral für meine Arbeit als Moderator. Doch noch schöner, als vor Menschen zu arbeiten, ist es für mich, mit Menschen zu arbeiten.
Weil ich kein Problem mit Kameras oder Publikum habe, landete ich immer häufiger in der Rolle des Moderators – in der Uni, bei der Arbeit, auf Veranstaltungen. Ich merkte schnell: Es macht nicht nur mir Spaß, sondern auch meinem Publikum. Also beschloss ich, mein Hobby zum (Neben-)Beruf zu machen.
Ich komme nicht aus dem Journalismus, aber auch nicht wirklich von der Bühne. Was ich mitbringe, ist ein feines Gespür für Menschen und Situationen, gepaart mit analytischem Denken und dem Bewusstsein für meine eigene Wirkung. Egal ob ich auf einer Bühne stehe oder in einem Workshop eng mit Gruppen arbeite: Bei mir treffen Leichtigkeit und Klarheit auf Struktur und Substanz.
Thematisch kann ich mich in viele Felder einarbeiten – mit Neugier, Vorbereitung und Überblick. Ich habe zwar im Laufe des Studiums noch keine endgültigen Antworten auf die großen Fragen des Lebens gefunden, dafür aber fundierte Einblicke gesammelt: unter anderem in Digitalisierung, Kommunikationsberatung, Projektmanagement, Ideation, Politik und politische Bildung – um nur einige zu nennen.
Ich bin die Stimme, die Raum schafft – für kluge Gedanken und bleibende Eindrücke.
